MR-Sellink (Dünndarm)

Mit speziellen Untersuchungssequenzen lässt sich der Dünndarm kernspintomographisch sehr gut abbilden. Dafür wird der Dünndarm zunächst durch die orale Einnahme von Wasser kontrastiert. Zur Vermeidung einer Resorption des getrunkenen Wassers wird hierzu ein 2,5 % Wasser/Mannitolgemisch verabreicht.

Um Bewegungsartefakte durch die peristaltische Aktivität des Darms während der Untersuchung zu unterdrücken wird zusätzlich ein sogenanntes Spasmolytikum, ein Medikament zur Verhinderung von Darmbewegungen, verabreicht. Bei den anschließend durchzuführenden, gezielten MRT-Sequenzen des Dünndarms lässt sich der Dünndarm als geschlängeltes, mit Wasser gefülltes Hohlorgan darstellen und Tumore als auch entzündliche Wandverdickungen zuverlässig nachweisen bzw. auszuschließen.

Vor allem bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, z.B. Morbus Crohn, ist die MRT-Untersuchung des Dünndarms hilfreich.

MRT Dünndarm
MRT-Dünndarm-Morbus-Crohn
MRT-Dünndarm-Morbus-Crohn