Vor- und Nachteile der Kernspintomographie

Vorteile

Der wichtigste Vorteil der Kernspintomographie im Vergleich zur Computertomographie stellt die fehlende Strahlenbelastung dar. Gewebeschädigende Effekte durch die Kernspintomographie sind bislang nicht bekannt geworden. Im Einzelfall muss abgewogen werden, welches der beiden Untersuchungsverfahren für den zu behandelnden Patienten die Richtige ist.

In der Regel sind die Gewebekontraste mit der MRT besser darstellbar als mit der Computertomographie. Dieser Vorteil überzeugt besonders bei der Untersuchung des menschlichen Gehirns, des Rückenmarkes und der Gelenke. Bei der Beurteilung des Knochenmarkes ist die Kernspintomographie der Computertomographie ebenfalls überlegen.

Nachteile

Eine kernspintomographische Untersuchung dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten. Während dieser Zeit befindet sich der Patient im tunnelförmigen Kernspintomographen.

Um eine optimale Bildqualität zu erreichen, muss dieser Tunnel relativ eng gebaut sein. Dieses kann für Patienten mit Platzangst (Claustrophobie) gelegentlich ein Problem darstellen. Für diese Patienten halten wir ein Beruhigungsmittel zur Verfügung, wodurch die innere Unruhe und die Platzangst in den meisten Fällen überwunden werden kann. Nach Einnahme der Beruhigungstropfen sollte man allerdings nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Darüber hinaus können Patienten mit Herzschrittmachern und mit metallischen Splittern in bestimmen Körperteilen nicht mit der Kernspintomographie untersucht werden.

Sollten Sie ein Träger solcher Gegenstände sein, so geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an. Moderne Totalendoprothesen, künstliche Herzklappen, Metalle in den Zähnen stellen dagegen keine Gegenanzeige zur Durchführung einer Kernspintomographie dar.

MR-Dünndarm