CT-Koronarangiographie (CT-Herz, Herzkranzgefäße)

Die CT-Koronarangiographie ist ein neues modernes Verfahren, mit dem die Herzkranzgefäße ohne Herzkatheter dargestellt werden können. Im Gegensatz zur Katheteruntersuchung handelt es sich um ein nicht invasives und somit schonendes Verfahren. Die Untersuchung erfordert lediglich die Anlage eines venösen Zuganges am Ellenbogen sowie eine Kontrastmittelinjektion.

Aufgrund der hohen örtlichen Bildauflösung und der optimierten Aufnahmegeschwindigkeit können die Herzkranzgefäße in allen Raumebenen und dreidimensional abgebildet und beurteilt werden. Um die Bewegungsartefakte des schlagenden Herzens auszugleichen, werden die Aufnahmen mit einer sogenannten EKG-Triggerung angefertigt, wodurch das schlagende Herz am Bild "eingefroren" wird.  Voraussetzung für eine gute Bildqualität ist, dass die Pulsfrequenz nicht zu hoch ist. Optimal ist eine Herzfrequenz von unter 65 Schlägen pro Minute. Gegebenenfalls kann die Herzfrequenz durch die Gabe eines Betablockers für die Dauer der Untersuchung eingestellt werden.

Die gesamte Untersuchung einschließlich des Auflegens des Patienten am Untersuchungstisch, das Anlegen des venösen Zuganges und der eigentlichen CT-Koronarangiographie erstreckt sich in der Regel nur auf wenige Minuten. Der eigentliche Untersuchungsscan dauert 20 bis 30 Sekunden. Anschließend werden die Bilder an einem speziellen Nachverarbeitungscomputer beurteilt und der entsprechende Befund erstellt. Dieser Vorgang erfordert allgemein einen Zeitaufwand von 30 bis 60 Minuten.

CT-Herz 3D
CT-Koronarangiographie-RCA-Stenose