Stahlenbelastung

Im Vergleich zu einer konventionellen Röntgenaufnahme, beispielsweise der Lunge entsteht bei einer Computertomographie eine deutlich höhere Strahlenbelastung. Dabei ist aber auch der Informationsgehalt der gewonnenen Bilder vielfach höher.

Das Ausmaß der Strahlenbelastung hängt sehr von der untersuchten Körperregion und dem Untersuchungsumfang ab. Vor jeder Untersuchung wird deren Nutzen sorgfältig abgewägt und die Indikation überprüft. Dabei gilt stets das Motto "so wenig Strahlung wie möglich, so viel Strahlung wie nötig". Das minimale Risiko durch die Strahlenbelastung wird bei Weitem vom Risiko einer ernsthaften und möglicherweise nicht erkannten Erkrankung übertroffen. Erlaubt sei hierbei auch ein Vergleich mit anderen Risiken unseres alltäglichen Lebens wie der Teilnahme am Straßenverkehr, unserer leider nicht immer gesunden Ernährung, dem Konsum von Zigaretten, Alkohol und anderen Genussmitteln und weiteren allgemeinen Gefahren des täglichen Lebens.

Diese Risiken überwiegen gegenüber dem Risiko durch die geringe Strahlenbelastung einer medizinisch indizierten Untersuchung in hohem Maße (Vergleiche hierzu Bundesamt für Strahlenschutz 2005).

CT-Schädelbasis
CT-Kiefergelenk