Schilddrüsen- und Nebenschildrüsen-Diagnostik

Schilddrüsenerkrankungen sind immer noch weit verbreitet. Die im Halsbereich gelegene, schmetterlingsförmige Schilddrüse produziert die lebenswichtigen Hormone T3 und T4, die in allen Zellen des Körpers den Energieumsatz sowie die Eiweißproduktion steuern. Dabei gibt sie immer exakt soviel Hormone ins Blut ab, wie es der Körper benötigt. Ist diese Feinregulation gestört, kommt es zur sogenannten Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion.

Außerdem kann sich die Schilddrüse vergrößern und Knoten bilden. Dann spricht man vom Kropf (Struma) bzw. heißen und kalten Knoten. Heiße Knoten führen nicht selten zur Schilddrüsenüberfunktion und müssen daher behandelt werden. Kalte Knoten sind funktionslos und müssen mit Ultraschall, gegebenenfalls durch eine Feinnadelpunktion weiter abgeklärt werden, da sie auf Narbengewebe, Zysten oder auch bösartige Schilddrüsentumoren hinweisen können.