PET-CT

In Kooperation mit der Uniklinik Bonn bieten wir die Durchführung einer PET-CT Untersuchung an. Die PET-CT ist eine Kombination aus zwei unterschiedlichen bildgebenden Untersuchungsverfahren, der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Computertomographie (CT).

Durch die Kombination aus funktioneller und morphologischer Diagnostik ist ein frühzeitiges Erkennen von Tumorgewebe möglich. Der behandelnde Arzt kann so frühzeitig eine optimale Behandlungsstrategie entwickeln.

In der Kardiologie gibt die PET-Untersuchung Aufschluss hinsichtlich des Zuckerstoffwechsels des Herzmuskels. Dies ist zum Beispiel nach einem Herzinfarkt relevant, da hiermit eindeutig festgestellt werden kann, ob eine Bypassoperation sinnvoll ist oder ob es sich um eine nicht regenerierbare Infarktnarbe handelt.

In der Neurologie wird der Zuckerstoffwechsel des Gehirns untersucht. Dies gibt z.B. Aufschluss über das Vorliegen von Demenzen und macht somit eine frühe Behandlung möglich.

Der technische Teil der Untersuchung wird in der Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinik Bonn (Prof. Dr. med. H.J. Biersack), durchgeführt. Nach einem Gespräch wird Ihnen eine radioaktiv markierte Substanz (zumeist radioaktiv markierter Traubenzucker, das sogenannte FDG, das sich abhängig vom Zuckerstoffwechsel in den Körperzellen anreichert) in eine Vene injiziert. Nach einer bestimmten Wartezeit erfolgt die Aufnahme im PET-CT (die Messung kann 20 bis 40 Minuten dauern). Nach der Aufnahme werden die erhobenen Daten uns zugeschickt und der Befund nach ausführlicher Auswertung wenige Tage später in unserer Praxis mit Ihnen besprochen.

Die PET-Untersuchung ist kein Standardverfahren. Ob eine PET-CT-Untersuchung sinnvoll ist, wurde im Rahmen von Konsensuskonferenzen geklärt. Dabei wurden verschiedene Indikationsklassen erstellt, die die Aussagekraft und Indikationswürdigkeit der PET-CT klären. Über die Indikationen zur Durchführung von PET-CT-Untersuchungen gibt die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin Auskunft.

Wird diese Untersuchung von der Krankenkasse bezahlt?

Gesetzlich versicherte Patienten müssen einen Antrag auf Kostenübernahme beim Ärztlichen Dienst der Krankenkassen stellen, da die Untersuchung mit hohen Kosten verbunden ist. Nur bei einem positiven Bescheid kann die Untersuchung durchgeführt werden. Privat versicherte Patienten und Selbstzahler können dieser Untersuchung direkt zugewiesen werden.

PET-CT