Skelettszintigraphie (Knochenszintigraphie)

Die Skelettszintigraphie macht sich den permanenten Umbau des Skelettsystems zunutze. Durch diese Untersuchung wird eine Steigerungen des Knochenstoffwechsels lokal und allgemein sichtbar.

Man verwendet radioaktiv markierte Phosphatverbindungen, die sich an die Knochen anlagern. Nach Injektion der radioaktiven Testsubstanz werden immer Aufnahmen nach zwei bis drei Stunden angefertigt, teilweise ergänzt durch Schichtaufnahmen einzelner Skelettabschnitte (SPECT). Bei bestimmten Fragestellungen erfolgt die Skelettszintigraphie als Drei-Phasen-Szintigraphie. Man kann dadurch zusätzlich zum Knochenstoffwechsel entzündliche Veränderungen und Weichteilprozesse des Stützapparates sichtbar machen. Es werden dann Aufnahmen unmittelbar nach Injektion und nach 10 min. durchgeführt.

Zur Knochenszintigraphie ist es dringend erforderlich, bereits durchgeführte Röntgenuntersuchungen mitzubringen.

Palliative Schmerzbehandlung bei Knochenmetastasen (Samarium 153)

Knochenmetastasen im Rahmen eines Mamma- oder Prostatakarzinoms können durch eine nuklearmedizinische Schmerztherapie behandelt werden. Es erfolgt hierzu eine einmalige i.v.-Injektion einer radioaktiven Substanz. Drei Viertel der Patienten profitieren von dieser Therapie durch eine rasche Schmerzminderung innerhalb einer Woche anhaltend bis zu vier Monaten (in Einzelfällen auch deutlich länger). Die Injektion kann ambulant erfolgen. Ihr behandelnder Onkologe kann Sie zu uns im Rahmen seines Therapiekonzeptes überweisen. Eine Wiederholung der Therapie ist nach acht Wochen möglich.

 

Knochenszintigraphie / Knochenentzündung rechter Oberkiefer